Meditation
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Selbstverteidigung

Tai Chi Chuan mit Kindern
Schwertform










Eine der Entwicklungstheorien über Tai Chi Chuan besagt,
dass der daoistische Mönch Zhang San Feng auf dem Berg
Wudan Shan den Kampf zwischen einer Schlange und einem
Kranich beobachtet und daraus diese wirkungsvolle Kampfkunst entwickelt hat.
Jedenfalls ist Tai Chi Chuan aus der daoistischen Kampfkunst
der sanften, inneren Schule (Nei Kia) entstanden.
Wichtige Aspekte sind:
Das Konzentrieren der Lebensenergie Chi (Qi)
Die Entwicklung einer starken Mitte
Die Schulung des Blickes für das Wesentliche
Die Entwicklung von Sanftheit

Die Stärke des Übenden wächst aus dem lockeren,
koordinierten Zusammenspiel des gesamten Bewegungsapparates.
Die erlangte Geschmeidigkeit erlaubt es ihm, sich jeder Lage
optimal anzupassen. Sein hohes Körperbewusstsein führt
zu einer vollkommenen Übereinstimmung von Körper und Geist.
Die Wahrnehmung ist so geschult, dass es möglich ist, die Lage
des Geschehens und ihre Entwicklungsrichtung augenblicklich
wahrzunehmen und darauf gelassen zu reagieren.
Letztlich ist es Ziel, aus dem Wechselspiel der Energien
zwischen dem Gegner und sich selbst eine Einheit zu erlangen.